Hallo zusammen ☺Mein Kleiner ist nun 20 Monate ☺ Gestillt wird eigentlich nur mehr zum einschlafen und weiterschlafen Mittags und Nachts ☺ Es ist auch kein richtiges stillen mehr sondern eher nur mehr nuckeln. Leider fühl ich mich gar nicht mehr wohl dabei und will es ihm daher abgewöhnen.
Habt ihr Ideen wie ich es ihm sanft abgwöhnen kann? ☺
Kommentare
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Daran bin ich auch interessiert.
Meine Tochter 1,5 Jahre schreit richtig wenn sie abends ihre Einschlafbrust nicht bekommt.
Ich hatte sie schon mal so weit dass sie nur mehr abends trinken darf. In der Nacht habe ich sie kurz herumgetragen. Aber seit sie vor 3 Wochen krank war, fordert sie wieder bei jedem Aufwachen die Brust.
Das Unfeine daran ist dass sie durchs stillen nachts nur wacher wird und zusätzlich gleichzeitig bei der anderen Brust herumspielt (selbst wenn ich versuche die Brust zuzuhalten bohrt sie ihre Finger dazwischen hinein)....also nicht mehr schön...
Freu mich von euren Erfahrungen und Ideen zu hören.
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Er brüllt auch bei papa bis er keine luft mehr bekommt und ich da bin
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Die Kinder sind es seit Monaten/Jahren gewohnt, dass sie stillen dürfen und auch um einschlafen gestillt werden. Veränderung stößt natürlich auf Protest seitens der Kinder. Darüber müsst ihr euch im Klaren sein. Egal wie alt euer Kind ist, sagt ihm, dass ihr nicht mehr stillen möchtet und dass ihr gemeinsam andere Wege findet, mit denen sich euer Kind sicher fühlt und einschlafen kann. Was steckt hinter dem stillen? Welche Bedürfnisse erfüllt ihr dem Kind damit? Nähe? Wärme? Wie könnt ihr ihm dieses Bedürfnis anderwertig erfüllen?
Ihr und euer Kind seit ein Team. Gemeinsam findet ihr neue Wege und Methoden. Ihr dürft den Frust eures Kindes aushalten. Ihr lasst es aber nicht alleine. Natürlich dürft ihr jederzeit wieder stillen, wenn ihr den Schritt doch noch nicht gehen wollt. Vielleicht funktioniert es in zwei oder drei Wochen besser, als jetzt gerade? Seit ihr innerlich wirklich bereit dazu? Euer Kind wird eure eigene Unsicherheit spüren, falls es eine gibt.
Kindertränen dürfen sein. Wir als Eltern sind da, um zu begleiten und zu trösten, neue Wege gemeinsam zu lernen.
Und nachts geht es nicht mehr darum, dass das Kind möglichst schnell wieder weiter schläft, sondern darum, einen anderen Weg des Weiterschlafens zu finden. Das bedeutet in der Regel, dass das Kind ganz wach wird und dann länger zum einschlafen braucht. Es kann Tage oder Wochen dauern, bis das Kind die neue Situation akzeptiert. Bietet trotzdem etwas zu trinken oder einen kleinen Snack (Banane, Stück Apfel) an, falls das Kind wirklich Hunger haben sollte.
Gerne könnt ihr euch über meine Homepage bei mir melden.
www.bindungsgallerie.at
Alles liebe, Martina
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