blackcherry1991 schrieb: »Vielen Dank für die vielen Antworten. Da hab ich schon einige Denkanstöße und Vorstellungen bekommen. Was sich scheinbar recht durchzieht ist, dass die Kinder Montag bis Freitag in Betreuung sind, auch wenn man selbst frei hat.
Hab mir ursprünglich gedacht, ich schicke sie nur 3 Tage. Aber zumindest auf 4 Tage aufgeteilt ist es echt weniger stressig 🤔 An Verschnaufpausen für uns Eltern hab ich gar nicht wirklich gedacht 😅😅
Bei uns muss man leider ab 13 Uhr extra Nachmittagsbetreuung zahlen. Darum würden wir sie immer vorher noch holen.
@Klumpenstein
Der Ex meine Arbeitskollegin ist in „Pole Position“ gesessen. Sie hat sich vor 2 Jahren scheiden lassen, weil er nicht mehr mit ihr schlafen konnte, nach dem was er da unten gesehen hat 😅 also doch, es gibt solche Männer. Aber wie du sagst, man muss ja nicht direkt vorm Ziel sitzen 🤣
Ich hab jetzt nicht alles gelesen und ich bin auch nicht in der selben Situation wie du. Ich kann nur aus der Sicht des Kindes erzählen, dass eine Mama hat, die zweimal nach ihren Geburten relativ schnell Psychosen bekommen hat und auf Tabletten umsteigen musste. Meine ältere Schwester und ich wurden nicht gestillt, wir bekamen Fläschchen und Schnuller. Wir haben beide keine allzu enge Bindung zu unserer Mutter, eher zu unserem Vater, da der in den ersten Lebensjahren eigentlich alles allein gemacht hat. Meine Mutter nimmt die Tabletten heute noch, sie hat nur am Anfang eine Therapeutin gehabt. Zu den Zeiten wurden leider sehr schnell Tabletten gegeben und keine Gespräche geführt. Ich bin heute noch manchmal etwas traurig darüber, dass meine Eltern sich nicht weiter um ihre Psyche gekümmert haben. Die jahrzehntelange Einnahme von Psychopharmaka ging natürlich nicht spurlos an ihr vorbei, sie ist emotional ziemlich abgestumpft, ich hab sie zb. in meinem ganzen Leben noch nie weinen sehen (oder es mitbekommen, dass sie es heimlich gemacht hätte). Jedenfalls hat dies auch zu schweren Kieferformungen bei uns geführt. Ich brauchte über Kindheit und Jugend hinweg eine Zahnspange, insgesamt 10 Jahre, worunter ich sehr litt. Nicht nur wegen der Zahnspange selbst, sondern auch wegen meiner Zähne. Dann 10 Jahre Retainer und heute die nächtliche Zahnschiene (gegen Zähnewandern und -knirschen). Meine Schwester hat heute noch Probleme mit ihrem Kiefer und findet bei den Ärzten keine Hilfe.
Mir ist natürlich klar, dass das ein Extremfall ist. Ich möchte auch nicht urteilen, sondern nur davor warnen, dass diese Nachteile durchaus Realität werden können. Meine Eltern haben es übertrieben (ich hatte meinen Schnuller bis 4!), sie haben nicht gewusst oder ahnen können, dass all diese Hilfsmittel auch Nachteile haben könnten. Leider war das in meiner Generation (80/90er) gar nicht so unüblich. Kenne da einige Familien, die diesen Werdegang hatten, dadurch war es für uns Kinder aber normal.
Wenn es ohne Tabletten, Fläschchen und Schnuller nicht geht, ist es ja auch in Ordnung so. Bei uns ging es ja auch nicht ohne. Ich finde nur, es sollte wirklich das letzte Mittel der Wahl sein und sollte dann nicht übertrieben werden bzw. schauen, dass man psychisch wieder auf die Beine kommt und irgendwann wieder ohne Tabletten leben kann. Es muss bei diesen Entscheidungen allen gut gehen. Natürlich kann man bindungsorientiert die Flasche geben, aber die Kinder kriegen trotzdem mit, dass mit der Mama was nicht stimmt, wenn Psychopharmaka im Spiel sind. Und das wirkt sich auch auf sie aus.
Es gibt ja eh schon einige Threads bzgl Geschwisterkind ja/nein...
Es ist ja auch hinfällig, bei wem das zweite Kind schwieriger war oder doch das erste anstrengend... Kann man sich ja nicht aussuchen und kommt bei jedem anders.
Bei uns haben die Kinder genau 5 Jahre Abstand und das finde ich perfekt! (Wollte früher auch immer einen geringen Abstand, aber durch Hausbau und 2 FG kam es halt anders und im Nachhinein bin ich sehr froh darüber!)
Die Große ist null eifersüchtig, kümmert sich (im Ausmaß wie es eine 5/6 jährige halt kann) um die Kleine, ist mir eine große Hilfe im Alltag und halt auch schon sehr selbstständig (bin ich froh, nicht zwei Wickelkinder gleichzeitig zu haben).
Die Kleine himmelt ihre große Schwester an und lässt sich von ihr beruhigen und auch in den Schlaf schaukeln.
Natürlich fange ich jetzt nochmal "von vorne" an - der Alltag mit 1 Kind über 4 war doch schon seeehr einfach! Aber das ist halt jetzt nochmal für 2-3 Jahre so, das wäre für mich kein Grund gegen ein weiteres Kind gewesen!
Und schlussendlich muss ich sagen: natürlich wollten WIR ein Kind, aber auch die Große hat sich ein Geschwisterchen gewünscht. Und ich meine, man darf es (unter anderem!) auch ruhig "für das erste Kind" machen!
Natürlich gibt es keine Garantie, dass sich Geschwister ihr Leben lang gut verstehen. Aber genau so wenig kann man wissen, ob ein Einzelkind sich dann nicht vielleicht immer ein Geschwisterchen wünschen würde (auch noch im Erwachsenenalter).
Und weil von "rationalen Gründen" geschrieben wurde, nicht mehr als 1 Kind zu bekommen... Aus solchen Gründen könnte man "heutzutage" doch auch komplett kinderlos bleiben 🧐
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