Hier noch einmal der Beitrag mit einem weiteren Geburtsbericht, den ich heute schon in einem anderen Thread des Geburtsforums eingestellt habe.
Ich berichte nachfolgend - Achtung, langatmig! 🙈 - chronologisch von den letzten Wochen der Schwangerschaft und der Geburt meines dritten Sohnes, für den wir wieder eine Hausgeburt mit unserer lieben Hebamme M. geplant hatten
Seit Anfang Jänner war ich aufgrund massiver Ischiasbeschwerden regelmäßig einmal wöchentlich im Geburtshaus zur Akupunktur. Zusätzlich dazu war ich auch zweimal bei einer Osteopathin.
EGT = 7.3.2019
5.2. (34 5)
Ich bin zur Ischias-Akupunktur im Geburtshaus. Weil uns der aktuelle Status interessiert und ob das Köpfchen schon abdichtet, wird kurzerhand nachgeschaut. Köpfchen dichtet ab, der MM ist bereits 2 cm offen. Das erinnert uns an die letzte Schwangerschaft/Geburt.. 🙈😜 (die könnt ihr auch in diesem Thread nachlesen)
M. meint, dass es wohl wieder sehr schnell gehen wird und wohl schon früher los ginge - beide sind wir felsenfest überzeugt, dass es ein Februarkind wird.
Sie instruierte uns schon zu einem früheren Zeitpunkt, was wir in dem Fall, wenn sie es nicht rechtzeitig zu uns schafft, tun sollen. Das wiederholen wir bei unseren Treffen - so auch jetzt - immer wieder: "Am Boden bleiben, nicht pressen."
12.2. (35 5) geburtsvorbereitende Akupunktur
Die Info des Gynäkologen bei der (vor?)letzten Untersuchung war, dass der Kleine schon sehr tief sitzt und groß ist (er schätzte das Geburtsgewicht - so wie bei meinen beiden anderen Söhnen - zw. 3.300 u 3.700 g), worauf M. - auch in Erinnerung an unsere letzte gemeinsame Hausgeburt Ende der 38. SSW - meint, dass er ruhig auch schon in der 37. SSW zu Hause kommen dürfe.
19.2. (36 5) wehenfördernde Akupunktur, aktueller Status: MM 5 cm geöffnet.Wir sind ein wenig besorgt, dass ich eventuell mit meinem Junior (22 Monate) allein zu Hause sein könnte wenn das Baby kommt und es im "schlimmsten" Fall keiner mehr rechtzeitig zu mir schafft. Wir entscheiden uns dazu, einen sanften Anstubsversuch zu wagen.
20.2. (36 6) Einleitungsversuch mit 3 EL Rizinusöl und Marillensaft: Bauchzwerg lässt sich davon in keinster Weise beeindrucken. Mein Körper auch nicht, ich gehe dreimal aufs Klo - das wars... 🙈
Mein Mann und ich nehmen es gelassen - wir beschließen weiter abzuwarten ohne weitere Versuche in die Richtung Einleitung zu starten. Wenn es losgeht, geht es eben los. 💕
22.-25.2. Unsere Hebamme ist über ein verlängertes Wochenende Skifahren - es heißt "zammzwicken"! 🤣
26.2. (38 5) Das Wochenende verlief ruhig! Ich bin wieder bei der geburtsvorbereitenden Akupunktur. 🙂
5.3. (39 5) Der März ist da - Hebamme und ich haben uns verschätzt - das Baby will offensichtlich lieber ein Märzbärli sein! Es wird ein CTG geschrieben und es gibt wieder mal wehenfördernde Akupunktur. Der MM ist mittlerweile 8 cm geöffnet. Die Hebamme meint, dass sie es nur noch schwer rechtzeitig zu uns schaffen wird...
Wir entschließen uns zum vollen Programm: Muttermundmassage mit wehenförderndem Öl, zu Hause Brustwarzenstimulation/Stillen.
Die schon seit Wochen immer wieder kommenden hauchzarten Kontraktionen (Kurzer Exkurs: Ich liebte das Gefühl während der letzten Wochen, wenn ich das langsame Öffnen des Körpers spürte - den harten Bauch, den Druck nach unten und wenn der Körper dann ohne jeden Schmerz nachgab. Ich konnte deutlich fühlen, wie beim Stillen der Kopf immer tiefer ins Becken gedrückt wurde. Es war ein so intensives Gefühl, das mir überraschenderweise so große Freude bereitete, in einer durchaus lustvollen Weise.. . 🙈 - Kann dieses Gefühl vielleicht jemand anders nachvollziehen?) lassen sich aber wie in den vergangenen Wochen wieder nicht erhalten: nachdem ich vom Paketboten unterbrochen werde, sind sie dahin.
Ich beschließe es zu lassen, verräume die Drogeriemarkt-Lieferung und weiß dabei noch nicht, dass der finale Countdown bereits läuft...
JETZT ENDLICH ZUR GEBURT:
(Kurz zur Erklärung:
Die folgenden Uhrzeiten sind, wenn nicht anders angegeben, die gelisteten Zeiten der getrackten Wehen, um die ich diesen Bericht dann geschrieben habe.)
6.3. (39 6)
Am nächsten Morgen:
Seit langem bin ich das erste Mal aufgewacht ohne auch nur ein bisschen an Geburt etc. zu denken, auch mein Mann war das erste Mal seit langem vor dem Wecker wach und gut ausgeschlafen.
Ich gehe mit dem Junior (22 Monate) in die Küche um Frühstück zu machen, plötzlich spüre ich es nass im Höschen... Ich hatte sehr viel Schleimabgang in den letzten Wochen gehabt, aber das fühlte sich dann doch anders an... Reingeschaut, leicht hellbraun gefärbt von Blut... von der gestrigen Muttermundmassage? Kann es Urin sein (in den letzten Wochen fühlte ich mich punktuell nicht ganz dicht.. 🙈)?
Nein, es muss der Blasensprung sein. C. steht grade unter der Dusche, als ich ihm die Neuigkeiten am Weg zur Toilette mitteile - er will sofort die Dusche ausmachen, ich sage ihm er soll sich in Ruhe fertig duschen, es ist sonst noch alles ganz ruhig. Ich gehe aufs Klo und lege mir ein kleines Handtuch vor.
Dann rufe ich die Hebamme an und gebe ihr Bescheid. Sie sagte sie hat um 9 noch einen Termin im Geburtshaus, sie wird sich um ca. 10 melden, ob sie noch heim fahren kann oder dann schon zu uns kommen wird.
Ich mach das Frühstück und versorge den Junior. Während ich ihn füttere spüre ich schon erste ganz leichte Kontraktionen. Ich wasche anschließend ab und spüre auch schon leichten Drang auf die Toilette zu gehen.
8:58 erste leichte Wehe. C. ist fertig und geht mit dem Hund die Morgenrunde, ich nehme den Junior mit auf die Toilette.
9:08
9:16
Ich winde mich unter der ersten intensiveren Wehe auf dem Klo, während der Junior das WC-Papier abrollen will und an den Wachbecken-Anschlüssen herumspielt. C. kommt zurück und ich rufe ihm zu, er soll den Kleinen von mir abholen. Das tut er auch gleich und weckt den ältesten Junior (18). Wir hatten vorab vereinbart, dass er sich um seinen kleinen Bruder kümmert, wenn es losgeht und er zu Hause ist. Er braucht ein wenig um in die Gänge zu kommen...
9.22
9.29
Ich habe das Gefühl, für den Moment nicht mehr zur Entleerung meines Darms beitragen zu können und möchte mich kurz duschen.
Am Weg unter die Dusche läutet es an der Tür - wir erwarten niemanden...?!
Es sind die Monteure der Fensterfirma, mit der wir am nächsten(!) Tag einen Termin vereinbart haben, um ein Fensterglas zu tauschen. Mein Mann sagt bestimmt : "Nein, wir haben erst morgen einen Termin, es geht heute nicht." und schickt sie weg. Erst haben sie mir leid getan, aber im Rückblick bin ich sehr froh, dass er sie nicht rein gelassen hat. 😜 (Schon im Vorfeld hat diese Firma einmal einen Termin zu früh wahrgenommen - damals war es kein Problem, weil ich eh zu Hause war.)
Die Wehen werden schon deutlich stärker und kommen in immer kürzeren Abständen - ich muss sie veratmen.
C. bittet mich nun schon einige Male unsere Hebamme anrufen zu dürfen - sie hatte uns gesagt, dass spätestens wenn die Wehen etwa alle 5 Minuten kommen und zu veratmen sind, wir sie unbedingt informieren sollten, damit sie sich noch rechtzeitig auf den Weg zu uns machen kann. Ich vertröste ihn noch einmal auf die nächste Wehe - M. hat doch einen Termin! Und die Abstände könnten ja wieder größer werden...?! 🙈🤦♀️
9.31
Ich gebe ihm das OK und er ruft die Hebamme noch an während ich mich dusche. Sie sagt sie macht sich sofort auf den Weg.
Nach der Dusche schlüpfe ich in eine graue Strickweste und wir gehen in das für die Geburt vorbereitete Zimmer und ich mache es mir dort in meiner Polsterburg am Boden bequem... C. sitzt zu meinen Füßen und trackt mit meinem Handy, auf dem ich eine App dafür habe, die Wehen mit. So sitzen wir im Zimmer, lächeln uns in freudiger Aufregung an während wir auf die nächste Wehe warten oder ich sie gerade veratme (na gut, bei Letzterem reicht es lediglich zum Mund und Kiefer locker lassen, zum Lächeln aber nicht mehr 😜).
Es dauert nicht lange und das Telefon läutet - es ist die Fensterfirma, die C. fragt, warum er den Termin platzen lässt. Er erklärt und verhandelt. Man einigt sich darauf, einen neuen Termin zu vereinbaren und beendet das Gespräch. Nebenbei erfasst er die ganze Zeit die Wehen auf meine Handzeichen hin.
9:36
9:39
Das Telefon läutet, die Fensterfirma wieder, ein Termin am nächsten Tag wird vereinbart.
9:42
9:44
Die Hebamme schreibt uns: "12 Minuten laut Navi" - ich habe ein seltsames Gefühl. Ob sich das ausgeht? - C. antwortet ihr mit den getrackten Daten: "Wehen alle 2 Minuten" , worauf sie nur entgegnet: "Nicht pressen!" - Mein Mann gibt mit die Nachricht weiter und ich lache: "Na, die hat Nerven!"
Aber wird schon gehen, im Moment hab ich eh noch nicht unbedingt das Bedürfnis zu pressen... Nicht ahnend, dass sich das aber schon seeehr bald ändern wird... 👌🙈
9:46
9:48 Zum Schluss hin muss ich die Wehe schon verhecheln... Uiuiui!
9:51 Presswehe 1
Noch bevor die Wehe losgeht, sehe ich im Spiegel schräg vor mir, wie sich der Damm vor dem hervortretenden Köpfchen auszubeulen beginnt und schon merke ich gleich beim Anfang der Wehe, dass ich diese unmöglich veratmen oder weghecheln können werde...
Ich bin im Zwiespalt und versuche unter meinem eigenen Protest "Sch****, Sch****, ich darf nicht, ich darf nicht...!" nur halbherzig anzuschieben (gar nicht geht nicht!) und hoffe, die Wehe hört bald auf. Doch sie lässt nicht nach und erst, als ich - mich auf die Worte meines Mannes einlassend, es einfach kommen zu lassen - noch einmal entschieden weiter anschiebe, kommt das Köpfchen und die Wehe ist augenblicklich vorbei.
Ich frage meinen Mann: "Ist der Kopf da?" Er antwortet: "Ja." - "Schaut er nach unten?" - "Ja." Ich seufze schwer - der Kopf ist da. Ich kann es gar nicht glauben.
Es läutet an der Tür - Groß-Sohn geht zur Gegensprechanlage und öffnet der Hebamme die Haustür.
9:54 Presswehe 2
Während sie im Lift zu uns hochfährt, wird unser Sohn geboren. Zu unserer Beruhigung mauzt er sofort und mein Mann legt ihn mir auf den Bauch und deckt ihn mit einem roten Badetuch zu. Dann schaut er auf die Uhr. Vielleicht eine halbe Minute später betritt M. den Raum.
Sie grinst, gratuliert und begrüßt uns. Ich hebe das Badetuch etwas an und sie meint: "Na, das ist aber ein fester, großer Bursch. Der hat sicher mehr als 4 Kilo."
Sie fragt C: "Aber zum auf die Uhr schauen bist du nicht mehr gekommen, oder?" - "Doch, doch, es war um 9:55."
Die herzförmige Plazenta mit auffällig dicker Nabelschnur kommt ebenfalls ohne Komplikationen und wird zu einem späteren Zeitpunkt noch unter einer Weide ihren Platz finden, nachdem ich wieder einen Abdruck davon gefertigt habe.
Nachdem ich ein Höschen und Vorlagen verpasst bekommen habe und das Messen und Wiegen erledigt sind, holt M. unsere zwei Jungs dazu, die ganz beeindruckt von der Szene und natürlich verliebt in den neuen kleinen Bruder sind...
Wie letztes Mal gibt es zum Abschluss noch ein mini Gläschen Sekt. Zeitgleich bedient sich auch der neue Erdenbürger erstmals an seiner Milchbar.
Den Rest des Tages verbringen wir nur noch mit kuscheln und staunen.
C.
6.3.2019, 9:55 Uhr
4.210 g, 54 cm
35 cm KU
Danke fürs bis zum Schluss Lesen 💕 - und Entschuldigung für die Länge - wie kann man den Bericht einer Blitzgeburt nur so in die Länge ziehen?! 🙈
Ich hatte eine KH-Geburt mit meinem Ex-Partner. Er war nicht sehr begeistert, saß auch nur neben meinem Kopf, hat sich nicht wirklich eingebracht (oder einbringen können) - es ging aber alles ganz zügig, vollig unkompliziert und unblutig...
Er war schon im Verlauf der Schwangerschaft kaum (bis dann gar nicht mehr) zu Sex zu bewegen - das blieb nach der Geburt im Großen und Ganzen so... und war u. a. einer der Gründe, warum ich mich dann etwa 3 Jahre später von diesem Mann getrennt habe.
Er war deutlich älter als ich und eher der traditionalistische Typ - wie man so schön sagt 'vom alten Schlag'. Vielleicht kommen diese Männer schlechter mit der Realität (der starken Frau) klar
Mit meinem Mann erlebte ich drei recht flotte Hausgeburten, alle drei hat er auch dokumentiert, ergo auch alles gesehen.
Bei der vorletzten Geburt ging alles so schnell und die Hebamme schaffte es nicht rechtlich zu uns, sodass es ihm nicht gelang, Fotos oder Videos zu machen. Er war gut beschäftigt mit der Hebammenarbeit, und wir haben in der Eine leider vergessen, die Videokamera mitlaufen zu lassen, sodass wir jetzt gar keine Geburtsdokumentation haben... Aber ja, spätestens da saß er notgedrungen in der allerersten Reihe! 😂
Das hat uns aber beiden so gut gefallen, dass er bei der letzten Geburt die Hebammenarbeit wieder übernommen hat - diesmal geplant unter fachkundiger Anleitung unserer Hebamme. 🥰🤣
Es sind viele positive Aspekte angesprochen worden, aber jedes Paar ist anders.
Wichtig ist (auch wenn die Frau gebärt und bestimmt, wer (nicht) dabei sein soll) die Wünsche beider Partner abzuwägen, es kann uU auch viel kaputt gehen, wenn man als Mann zwangsbeglückt wird, oder auch von vornherein von der Geburt ausgeschlossen.
Ich würde sagen: den Mann im Zweifel mitnehmen und bei Bedarf kurz nach draußen bitten... (oder des Saales verweisen 😉)🙏
oh nein, das tut mir sehr leid für euch! @MinaTaliesin
Bei uns gab es gestern Dorsch Müllerin Art mit Bratkartoffeln und Dünstmischgemüse. Weil die Avocados dringend weg mussten, gab es auch Guacamole - fand ich genial dazu! 🤪👌
Gestern gab es Räucherlachs-Feta-Spinatstrudel mit Kräuterdip, heute bin ich noch nicht fest entschlossen: Avocado oder Rote Rüben mit Spaghetti? Oder etwas ganz anderes?🤔🤷♀️
Meine Kinder sind getauft, genaugenommen wird die jüngste erst nächstes Wochenende getauft. Wir freuen uns schon sehr darauf.
Wie es schon erwähnt wurde, kann die Religion besonders für Kinder oft ein Halt gebender Fels sein, der neben gesellschaftlichen Normen die Grundlage für moralisches Verhalten bildet. In traurigen Momenten vermag sie vielleicht Trost durch Hoffnung zu spenden. Oder dazu zu bewegen in einer scheinbar aussichtslosen Situation (noch) nicht aufzugeben.
Wir sind beide Kirchenbeitrag zahlende Mitglieder der Kirche, wuchsen in in der Pfarrgemeinde aktiven Familien auf, inkl. sonn- und feiertäglichen ('Pflicht'-)Kirchbesuchen bis zur Firmung.
Wir hatten beide katholische Schullaufbahnen, sowohl im ländlichen als auch im urbanen Raum, waren beide Ministranten.
Ich habe viele Jahre ab meiner Jugend sehr mit der Institution gehadert und oft war ich kurz davor, der Kirche in Form meines Austrittes den Rücken zu kehren.
Als Mensch der postmodernen Gegenwart habe ich dann jedoch entschieden, mir zu erlauben, die Art, wie ich diese Religion leben und praktizieren möchte, für mich und meine Kinder in einem gewissen Rahmen individuell auszulegen.
Als Mitglied der Gemeinschaft nehme ich mir gleichzeitig das Recht heraus, diese durch meine Kritik 'von innen heraus' mitzugestalten und so vielleicht sogar gemeinsam mit anderen Menschen zu verändern.
Ich persönlich bin zB. keine Freundin der starken, tragenden Symbolik des Gekreuzigten. Einerseits empfinde ich die optische Allgegenwart und zweitens den Fokus, den die Kirche auf Jesus als Opfer setzt, problematisch.
Vom Frauenbild innerhalb der Kirche ganz zu schweigen.
Für mich ist auch das Beten, wie es in der röm.-kath. Kirche praktiziert wird, nicht die richtige "Meditationsform".
Regelmäßige Sonntags-Messbesuche sind nicht meins - ich gehe gewöhnlich auch nicht zu den hohen Feiertagen in die Kirche. Einladungen, etwa zu Taufe, Erstkommunion, Firmung oder Hochzeit, folge ich aber schon. Zu Beerdigungen von Personen mit einen gewissen Naheverhältnis gehe ich auch, genauso wenn Messen für nahe Verwandte gelesen werden...
Die Familienfeste zu kirchlichen Feiertagen habe ich auch mehr als die traditionellen Anteile der religiösen Hochfeste und - mit Ausnahme von Weihnachten und Ostern - eher weltlich erlebt.
Die 10 Gebote sind für mich als Basismoral eine Handlungsnorm für ein Leben in Frieden und auch wenn ich Atheistin wäre, abgesehen von den dann obsoleten ersten drei Geboten, eine erstrebenswerte Ethikgrundlage zum Zusammenleben mit allen Menschen, ungeachtet ihrer Religion.
Und den höchstpersönlichen Glauben kann einem eh keiner nehmen, egal wie dieser genau aussieht. Es ist anzunehmen, dass er bei sehr vielen Menschen innerhalb der Glaubensgemeinschaft nicht kongruent mit der kirchlichen 'Vorgabe' ist.