@Klumpenstein In der Regel machen Klinische Psychologen eine umfassendere Diagnostik als ein Psychiater. Je nach Thematik würde ich schauen ob du einen klin. Psychologen mit deinem Schwerpunkt findest. Meist wird eine ausführliche Anamnese und dann mittels Fragebögen, Papier-Bleistift-Tests und Computertests eine Diagnose gestellt. Der Befund ist meist auch ausführlicher als beim Psychiater. Wenn du zu einem Wahlpsychologen gehst brauchst du eine Überweisung vom HA (ev auch von einem Facharzt - bitte nachfragen) mit Verdachtsdiagnose. Dann kriegst du Geld retour. Oder sonst ist alles privat zu zahlen.
@Mohnblume88 wenn du selbst nicht dahinter stehst würde ich bei 1 Kind bleiben. Dein Partner wird die Argumente ja auch verstehen, da du ja die meiste Arbeit mit einen Baby/Kind hättest und es dich überfordern würde.
Vasektomie gehört immer gut überlegt, da es für ihn dann auch im Falle einer Trennung nicht mehr möglich ist. Da sollte finde ich vorher das Thema gut ausgeredet werden und bei ihm der theoretische Kinderwunsch auch erst verblassen. Kann mir sonst vorstellen das es sonst ein Streitthema werden könnte.
Klumpenstein schrieb: »Es geht mir nicht um eine Behandlung.
Es geht mir rein und "austesten" lassen und eine gute Diagnostik.
Dann ist im Umkehrschluss wohl ein Psychologe die bessere Wahl.
Psychiater würde man eher bei (akuten) Problemen konsultieren.
Mohnblume88 schrieb: »Ihr Lieben!
Ich bitte um eure Meinung zu einem (für mich) sehr schwierigen Thema.
Unsere Familiensituation: 1 Tochter mit 4 Jahre.
Unsere Kinderwunschsituation sieht so aus, dass ich keine weiteren Kinder mehr möchte, mein Partner hätte schon gern noch eines und nun kommt auch die Meinung unserer Tochter ins Spiel - sie wünscht sich ein Geschwister.
Für mich sind die Argumente GEGEN weitere Kinder, dass ich keinen Kinderwunsch verspüre, sämtliche Kinderthemen als eher nervig empfinde (spielen, kindgerechter Urlaub, Buchlesen, usw.), psychisch nicht voll belastbar bin (brauche viel Ruhe), Angst habe ein Kind zu bekommen, mit dem ich nicht umgehen kann (zB geistige Behinderung) und ich mich nicht sehe, dass ich eine Familie mit zwei Kindern manage. Ich habe endlich wieder ein bisschen Raum für mich und kann alleine meinem Hobby nachgehen.
Das einzige Argument FÜR ein weiteres Kind wär, weil mein Kind von einem Geschwister profitieren könnte. In welcher Form auch immer, angenehme, wie auch unangenehme Sachen.
Ich denke, dass unsere Tochter eine gute Schwester wäre.
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass in einem Familienkonstrukt, wo auf jeden einzelnen eingegangen wird, ein Geschwisterband entsteht, auch wenn daraus mal zwei Erwachsene werden, die ganz unterschiedlich sind und wo anders wohnen. Die Verbindung bleibt, sofern man als Eltern darauf achtet (denke ich).
Bei meinen zwei Geschwistern war das nämlich so, dass unsere Eltern uns gegenseitig ausgespielt haben, daher hatten wir keine Bindung als Kind (zusätzlich gab es eine Trennung von uns drei nach der Scheidung). Wir schaffen es jetzt als Erwachsene, uns das wieder zu erarbeiten.
Bitte um eure ehrliche Meinung. Der Altersabstand wär 5 Jahre.
Wie geht es Mamas, die so einen Altersabstand haben? Bereut ihr hin und wieder eure Entscheidung?
Habt ihr euch das leichter/schwerer vorgestellt, als es dann war?
Denkt ihr manchmal, hätten wir es doch bei dem einen belassen, dann wär es jetzt einfacher und was man nicht kennt, fehlt einem auch nicht?
Ich dank euch schon mal fürs Lesen und freu mich auf den Austausch!
Hallo,
ich stecke ein bisschen in der Zwickmühle.
An und für sich bin ich mit unserer Kinderärztin ganz zufrieden - sie ist 5 Minuten zu Fuß entfernt, nett, macht einen kompetenten Eindruck.
Das Einzige, was ich event. bemängeln könnte ist, dass das Wartezimmer sehr klein ist und oft, auch im Notfall, wenn man schnell einen Termin braucht, es gedroschen voll ist bzw sie sich nicht sooo viel Zeit nimmt.
Meine Schwägerin hat mir nun ihre Ärztin vermittelt (Privat, 25 Minuten mit dem Auto weg, in einer Gemeinschafts-Kinderarztpraxis mit HNO, Orthopäde, Augenarzt, Logopäde, etc. - alles spezialisiert auf Kinder) - eigentlich haben sie Aufnahmestop, aber durch den Kontakt werden wir noch genommen. Am Dienstag ist Erstvorstellung.
Ich möchte die Privatärztin, sollte sie mir ein gutes Gefühl vermitteln, eigentlich "nur" als Zusatz haben, um eben die anderen Ärzte dort auch nutzen zu können. Es ist alles an einem Ort, nicht überlaufen, keine engen Wartezimmer...
Nun meine Frage - wie mach ich das am Besten?
Die aktuelle Ärztin ist halt super praktisch, weil gleich um die Ecke 😖
Hat irgendjemand eine Idee?
🙏🙏
Mohnblume88 schrieb: »Du hast schon viele gute Beiträge bekommen, da kann man überall zustimmen.
Was mir noch dazu einfällt, aber erst für später wichtig ist. So ab 1 oder 1,5 ist mir aufgefallen, dass sich zu den Bedürfnissen auch Wünsche gesellen. Das konnte ich anfangs nicht gut unterscheiden und bin fast ausgebrannt bei dem Vorhaben den (vermeintlichen) Bedürfnissen nachzukommen.
Dabei merkte ich zunehmend u dank dem Forum hier, dass es sich um Wünsche handelt und ich die Verantwortung hab, zu entscheiden ob ja oder nein.
Beispiel schlafen gehen u Mama soll mitkommen:
Bedürfnis ist Sicherheit
Wunsch ist Mama
Bedürfnis wird erfüllt, indem sie nicht allein sein muss, aber Papa macht das. Da lässt man das Kind nicht im Stich, aber wenn es aus irgendeinem Grund nicht passt, muss ich als Mama dem Wunsch nicht nachkommen. Kann ich aber natürlich.
@Katikat Ich mag nur kurz einwerfen, dass 1-2 Seminare nicht 'nur' ist pro Tag. Mit Hin/Her, Vor/Nachbereitung, ggf Prüfungsleistung wie Referat dazwischen, bist du bei einigem an Zeit. Und dann kommt eine dicke Erkältung, das Kind braucht Mama und dann ist das Semester wegen Fehlzeiten gelaufen.
Und ja, das ist nicht was du fragtest und noch dazu sehr pessimistisch, aber bei mir am Institut gibts schon immer viele Eltern und auch Dozentinnen mit Kindern und niemand hätte/hat so ein Programm mit einem Baby gehabt. Ein, zwei Seminare die Woche war das höchste der Gefühle.
Ich versteh wenn Dinge manchmal sein müssen. Will nur eben anmerken, dass manche Dinge wegen Anwesemheitspflicht und Babyalltag nicht so laufen.
@Klumpenstein Weißt du woran es gescheitert ist? Ich hätte nur 1-2 Seminare am Tag. Vielleicht ist es machbar 🫣
Wann habt ihr euer Baby das erste mal abgegeben damit jemand darauf aufpasst?
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