@mamileinchen85 nein, sicher nicht in dem Ausmaß. Da hatte aber auch noch nicht jeder eine (sehr gute) Kamera in seiner Hosentasche mit der er in Sekundenschnelle Bilder von nackten Kindern ins Internet stellen kann. Das ist der Grund warum meine Kinder in der Öffentlichkeit niemals nackt sein dürfen.
@winnie er war sicher psychisch krank und hätte viel früher Hilfe gebraucht oder sich holen sollen. Verurteilt gehört er trotzdem weil er zwei Menschen umgebracht und mehrere verletzt hat. Zum Glück obliegt das aber dem Gericht und nicht der Zivilgesellschaft. Mein Mitgefühl gilt den Familien der Verstorbenen.
@Stella89 normale Badehosen. Ich hab Anfangs die "Boxershorts" Badehosen genommen. Da hüpft nicht gleich alles raus, falls doch mal was großes in die Badehose gehen sollte.
Jetzt interessiert mich aber auch (auch wenn es nicht direkt die Frage der TE ist) was eure "als Mama werd ich nie..." Vorsätze waren, die ihr tatsächlich auch durchgehalten habt? Was habt ihr euch geschworen, nie zu tun und tut es jetzt tatsächlich nicht?
Ich fang gern an. Als Mama werd ich nie...
- meine Kinder mit Essen rumlaufen lassen. Gegessen wird im Sitzen.
- länger als ein Jahr stillen (bitte nicht als shaming auffassen, wenn sich jemand dazu entscheidet länger zu stillen!)
- meine Kinder schreien lassen oder sie allein lassen, wenn sie Angst haben.
- auf Fragen, die mein Kind mich fragt mit "das erklär ich dir, wenn du älter bist" antworten.
- meine Kinder respektlos behandeln und dann erwarten, das sie mich respektieren.
- "Hotel Mama" machen und meinen Kindern alles zum Hintern tragen (ab einem gewissen Alter, natürlich).
- Helikoptern
@Mohnblume88 also ich würd eher die Haltung der anderen Person hinterfragen?! Wenn ich zu einer Freundin (oder wurscht wem) sag "ich will was neues ausprobieren" und der andere schmettert mit entgegen "vergiss es, klappt eh nicht" würd ich wahrscheinlich sehr sarkastisch und eingeschnappt reagieren und sagen "na danke das du so viel Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten hast". Ich mein, was geht ab?
Abgesehen davon müssen Sachen ja nicht gleich beim ersten Mal klappen. Als ich meinen ersten Kuchen gebacken hab war ich auch nicht unbedingt zufrieden mit meiner Performance. Aber ich hab's halt auch zum ersten Mal gemacht. Der Unterschied zwischen Ausprobieren und Können ist Erfahrung.
Dann probiert es halt nochmal. Schließlich weißt du ja jetzt mehr als beim letzten Mal.
Lass dich nicht runter ziehen.
Edit: und natürlich kratzt das an deinem Selbstwert. Wenn der andere das wirklich so gesagt hat, dann ist es ja auch abwertend nämlich "lass es lieber weil du kannst das nicht." Deshalb meine Entrüstung.
Hi,
Für mich klingt es eher so, als würde er sich so sehr freuen dich zu sehen das er gar nicht weiß wohin mit sich. Es ist ein Versuch mit dir zu Kommunizieren aber er hat die Worte noch nicht um auszudrücken wie es ihm geht.
Ich würde Mal probieren, für ihn zu sprechen und sein Verhalten dadurch zu ändern indem du ihm zeigst, wie er anders ausdrücken kann das er dich vermisst hat.
Also z.B.: du kommst nach Hause, er läuft auf dich zu, ihr umarmt euch, er gibt dir ein Bussi und du ihm und du sagst "ich freu mich auch so sehr dich zu sehen". Wenn er dann beißen will dann "aua. Beißen tut mir weh. Ich kann sehen wie sehr du dich freust. Gib mir stattdessen nochmal eine große Umarmung und drück mich dabei so fest wie du kannst."
So hat er erstens, Worte für seine Gefühle und zweitens einen Weg gefunden sie auszudrücken ohne dich dabei zu verletzen.
Versuch den Fokus einfach darauf zu legen, welches Verhalten du stattdessen von ihm willst.
Wenn es daran liegt und wenn du das so machst, bin ich sicher das es in ein paar Tagen erledigt ist.
Oje. Das ist natürlich nicht gut.
Vermutlich dem Mangel an Pädagoginnen geschuldet 😕
In dem Fall entschuldige ich mich für meinen übergriffigen, ersten Kommentar.
Mein Tipp an dich: lass die Erziehung zu Hause stattfinden! Ich bin sicher, die Pädagoginnen dort geben ihr Bestes.
Wenn sich deine Kinder dort wohl fühlen, würd ich nicht wechseln. Bedeutet doch nur unnötig Stress für deine Kinder.
Gibt wohl schlimmeres als wenn die Kinder gern in den KiGa geht, wo die Regeln möglicherweise etwas lockerer sind 😉
Oder führen sich die Kinder dort so auf, das sich die Pädagoginnen bei dir beschwert haben, dass sie sich nicht durchsetzen können bei deinen Kindern?
Ich hab immer gesagt, dass ich mein Kind nicht bei mir im Bett haben will. Sie haben beide bei mir geschlafen bis sie über ein Jahr alt waren.
Außerdem hab ich gedacht, dass ich nicht wegen jedem Quaken aufspringen und zu ihnen laufen will. Hab ich dann aber doch...
Ich hab auch nie verstanden, warum die Leute das Alter ihrer Kinder in Monaten angeben und fand das total übertrieben. Jahre reicht ja wohl... Jetzt weiß ich, dass es einen enormen Unterschied macht ob dein Kind 13 oder 22 Monate alt ist
Generell hab ich Wutausbrüche von Kindern in der Öffentlichkeit immer mit sehr kritischen Blick betrachtet. Schließlich muss das Kind ja lernen... Naja, jetzt weiß ich, dass das manchmal einfach unvermeidbar ist und Kinder auch nur Menschen sind. Darüber durfte und darf ich noch viel lernen.
@KFP ja,aber! Ich würde nicht zu der jüngeren hin gehen und sie fragen ob's eh noch geht. Ich würde versuchen (!) Empathie aufzubringen und sie fragen, ob man ihr irgendwie helfen kann.
Ich denke da jetzt eine Mama auf der Straße, die ihr Kind anschreit. Und wir wissen, das wir an dem Punkt einfach alle schon waren. Mach ich es besser, wenn ich hingeh und sie anschnauze (ihr damit zusätzlich ein schlechtes Gewissen mache, sie kritisiere und sie dann somit erst recht in eine Ecke dränge wo sie sich weder verstanden noch gesehen fühlt) oder geh ich hin und sag einfach "harter Tag heute?" und schenk ihr ein lächeln?!
Was meinst du, womit fühlt sie sich besser? Und bei welcher Variante kann sie danach ihrem Kind liebevoller begegnen?
Wenn wir andere schlecht behandeln ist es meist deshalb, weil wir uns im dem Moment selbst nicht gut fühlen mit uns. Das gilt für Kinder ebenso wie für Erwachsene.
Die Frau im Bus hätte keine Moralkeule gebraucht sondern jemand der ihr Mitgefühl gibt damit sie Mitgefühl geben kann.
Das ist nicht immer einfach. Vielleicht wär die Welt ein bisschen besser, wenn wir unserem Gegenüber grundsätzlich unterstellen würden, das nichts aus purer Boshaftigkeit passiert.