@PrincessSunshine mag schon sein, dass der Schrei nach Lösungen nervig ist. Die vorgegebene Lösung ablehnen ist aber einfach ohne Alternativen vorzuschlagen. Und auch die Alternativen muss man durchdenken - testen ist schön und gut, aber wer stellt die Infrastruktur, wer zahlt die Tests usw. Ich habe mir hier schon mehr als genug durchgelesen, wenn ich eine umsetzbare Lösung gelesen hätte, würde ich nicht so nachfragen. Ich verstehe auch nicht, warum die Frage nach Lösungen immer als Angriff gesehen wird, aber es ist doch auch sonst im Leben so - wenn man unzufrieden und etwas anders machen will, braucht man eine Idee wie, sonst wird es nicht funktionieren….
Ich finde, dass sich die ganze Diskussion um Impfpflicht und 2G im Kreis dreht - ich habe mich sehr früh impfen lassen und fiebere schon dem 3. Stich entgegen. Aber, ob Impfbefürworter oder Impfgegner werden sich wohl die meisten einig sein, dass eine Impfpflicht und die derzeitigen Maßnahmen natürlich kein wünschenswerter Zustand sind. Die meisten sollten sich jedoch auch einig sein (und ich schreibe die meisten, da es wohl nach wie vor Verschwörungstheoretiker und Leugner gibt), dass wir uns in einem absoluten Ausnahmezustand befinden und dieser Ausnahmezustand drastische Maßnahmen benötigt….
Mich würde es wirklich interessieren wie ein Lösungsvorschlag derer aussieht, die die Impfung nach wie vor verweigern? Wie soll es weiter gehen? Wie soll sicher gestellt werden, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird? Wie kommen wir aus dieser Krise?
Mir ist es einfach ein bisschen wenig zu sagen „ich möchte mich nicht impfen lassen, ich will mich nicht zwingen lassen“ ohne einem Vorschlag einer Alternative um endlich wieder Richtung Normalität zu kommen….
Ich freue mich total über eure Rückmeldungen und das Gefühl verstanden zu werden - habe oft das Gefühl, dass man schief angeschaut wird, wenn man nach einem Jahr wieder arbeiten geht und das Kind fremdbetreut wird....
@Kaffeelöffel Geringfügig habe ich in meiner ersten Karenz auch gearbeitet, waren zwar nur 2,5h/Woche, aber trotzdem "um am Ball zu bleiben". Geteilte Karenz ist bei uns leider nicht möglich - mein Partner verdient deutlich besser als ich und da er bereits verheiratet war und Kinder hat, sind unsere Fixkosten mit Unterhalt/Alimenten, Haus etc. absurd hoch. Wir reden da ganz viel darüber auf Grund der Rahmenbedingungen haben wir uns dazu entschieden, dass ich in Karenz gehe, er sich die Arbeit dafür so einteilt, dass ich 3x die Wohche auf die FH kann, genug Zeit zu lernen habe usw. Pflegeurlaub, in den Kindergarten bringen usw teilen wir uns alles auf - meine Arbeitszeit in TZ + Studium hat da die gleiche Prio wie sein Job. Also da fühle ich mich gut verstanden....
@Admin Ich finde es ehrlich gesagt überhaupt nicht überraschend, dass laufend neue Erkenntnisse gewonnen werden und bin froh darüber. Bei vielen Dingen gebe ich dir aber absolut recht - ich finde zwar, dass die strengen Maßnahmen absolut gerechtfertigt ist, die Kommunikation ist aber unterirdisch - Versprechungen, dass es keine strengeren Maßnahmen mehr geben wird bis zur Beendigung der Pandemie - ich könnte mich gar nicht genug darüber aufregen.@honeybee1989 Dass jeder eigene Erfahrungen macht und somit ein subjektives Bild hat ist völlig normal - aber es hat einen Grund warum es statistische Methoden, Signifikanztests usw gibt, um genau dieses Empfinden durch Objektivität zu stützen. Aber ich glaube wir kommen auf keinen grünen Zweig, wenn du generell nicht auf wissenschaftliche Erkenntnisse vertraust…@Celi Warum sollten geimpfte ansteckend sein?
Die Booster Impfung im 3. Trimester wegen dem Nestschutz macht total Sinn - danke euch!!! Dann werd ich die 2 Monate wohl nicht zuwarten…
Ich versuche wirklich alle Meinungen zu akzeptieren, aber aussagen wie „ich glaube nicht, dass die Impfung wirkt“ finde ich schon sehr gewagt. Ob die Impfung wirkt ist ja kein subjektives Empfinden zu dem jeder eine persönliche Meinung hat, sondern kann wissenschaftlich eindeutig aufzeigt werden….
@Waugi777 Ich akzeptiere deine Meinung, sehe die Dinge aber komplett anders und werde deswegen nur auf deine Frage zu Beginn eingehen. Die Impfung ist erst ab dem 2. Trimester empfohlen, da, wie wir alles wissen, das erste Trimester eine sehr heikle Zeit ist und die Impfung Nebenwirkungen wie Fieber hervorrufen kann und das zu Beginn Komplikationen auslösen könnte - eine reine Vorsichtsmaßnahme wie bei der Grippeimpfung, beim Schwangerschaftsyoga, Sport usw
Ich denke dieses auf und ab ist ganz normal - mein Sohn ist jetzt ein Jahr, hat immer gut gegessen, es gab aber auch Phasen wo es schwierig war. Gerade bekommt er Backenzähne und verweigert fast alles - statt einem flacherl nachts trinkt er momentan sechs über den Tag verteilt. Ich würde an deiner Stelle einfach weiter essen anbieten, das Baby aber keinesfalls hungern lassen, ich denke die kleinen holen sich in dem momentan das was ihnen gut gut, was sie brauchen….
@mirami nur auf orf.at in irgendeinem Artikel zur 3. Impfung. Aber ohne Quelle und ohne weitere Erklärung. Wenn es einen guten Grund dafür gibt würd es ich einhalten und 2 Monate später gehen, aber eig wäre mir eine Auffrischung im Dezember deutlich lieber - deswegen hab ich mir gedacht ich frag mal, ob iwer mehr dazu weiß
Wir waren etwa 1,5 Jahre zusammen als unser Sohn auf die Welt kam, er ist jetzt 1 und ich wir haben erst letztens darüber geredet, dass wir nicht finden, dass sich unsere Beziehung verändert hat…
Ich denke wenn man ein kind hat läuft man leicht Gefahr über die Probleme in der Beziehung hin weg zu sehen, weil man immer Gesprächsstoff hat und auch einen schönen Tag zusammen verbringen kann, ohne wirklich miteinander zu reden, weil es durch das kind immer ein Thema gibt.
Daran arbeiten wir ganz bewusst, natürlich steht unser Sohn oft im Mittelpunkt, aber wir achten sehr darauf, dass wir auch unsere Gesprächsbasis abseits kind nicht verlieren, inzwischen ist er abends immer wieder bei den Großeltern da gehen wir gemeinsam tanzen oder auch mal essen. Wir nutzen auch die Abende sehr bewusst und setzen uns mit einem Glas Wein auf die Terrasse. Wir unternehmen viel mit unserem Sohn, haben erst letztes Monat eine Städtereise gemacht und genießen sowohl die Zeit zu dritt, als auch die Zeit zu zweit, wenn er mal schläft.
Auch unser Sexleben hat sich im Großen und Ganzen nicht verändert - klar ist weniger Zeit bzw. man muss es besser timen, aber wenn man will findet man sich einen Weg
Wir erwarten im April unser zweites kind und werden sehr intensiv daran arbeiten, dass wir in einem Jahr das gleiche sagen können!
@Denise1990 Ich kenne diese Ängste aus meiner ersten Schwangerschaft- ich kann dir gar nicht sagen woran es bei mir lag, wir haben es nicht besonders labge probiert und ich habe kein erhöhtes Risiko, aber die Angst war so unfassbar groß… Besser geworden ist es eig erst als ich meinen Sohn gespürt habe (er ist übrigens kerngesund) - bin jetzt schon wieder schwanger und es ist diesmal ganz anders, klar mach ich mir auch Gedanken, aber es ist ganz anders….
Wirklich raten kann ich dir leider nichts, außer zu versuchen dir vor Auge zu halten, dass ein Großteil der Frauen, die einen positiven Test in der Hand hält, auch ein Baby in der Hand halten darf und diese Wahrscheinlichkeit von Tag zu Tag steigt….