…meine Arbeitskollegin und Freundin, die sich 2 Wochen nach der Geburt ihres Sohnes das Leben genommen hat 🕯️ wir sind alle geschockt und unendlich traurig darüber, dass es ihr unbemerkt so schlecht gehen musste 🤍
Vielleicht tu ich mir da leichter, weil ich selber keine Perfektionistin bin. Bei mir reichen 80 % und ich erwart auch von anderen nicht mehr.
Maximal bei einem Chirurgen vielleicht 😬😂
@fraudachs mir hat gestern jemand einen richtig guten Tipp gegeben - eigentlich für Teenies aber ich find, es lässt sich bei unseren Kindern auch anwenden.
Wenn etwas unverhältnismäßig viel konsumiert wird, dann kann man sich die Frage stellen, welches Bedürfnis damit gestillt wird. ZB Süßigkeiten: Bedürfnis nach Pause, nach Glücksgefühl, Langeweile usw.; oder Handy/Konsole: Aufregung, Spannung, Entspannung, usw.
Genuss wär mMn legitim, aber der hat ja Grenzen. Der hört bei mir gleich mal auf, weil der beste Geschmack ist ja am Beginn und wird dann immer weniger „geil“ 😅. Kanns nicht anders beschreiben 😬
Und dann sucht man etwas, das dieses Bedürfnis befriedigt, so soll das „irrtümlich“ verwendete Medium automatisch weniger werden.
Mein Kind frag ich zB manchmal, warum sie grad Süßes holt, wenn es mal mehr war. Dann kommt oft als Antwort, dass sie Hunger oder Durst hat, dass sie eine Abkühlung braucht usw.
Wenn sie zB nach einem zweiten Eis fragt, dann hat sies von mir meistens bekommen. Mein Freund hingegen hat ihr angeboten, dass sie die Füße mit der Gießkanne abkühlen kann. Tatsächlich ist das jetzt ihre neue Methode sich abzukühlen. Er hat da oft gute Ideen muss ich sagen.
@awa Ich hab das mit dem Essen ganz unkompliziert gemacht. Was ich gegessen hab, hat auch mein Kind gegessen. Ganz „schlimm“ für manche war, dass ich ihr mit 9 Monaten ein Stück Fleisch vom Kebab gegeben hab. Es war 1 Stückerl u sie hatte noch nichtmal Zähne, also sie war da eh beschäftigt 😅
Sie ist jetzt 5 Jahre und isst schon immer sehr ausgewogen. Hab von Anfang an Knoblauch und Zwiebel im Essen gehabt, das mag sie bis jetzt recht gerne. Sie isst nicht alles (so wie wahrscheinlich eh keiner), aber sie findet sich immer was und Essen ist nie ein belastendes Thema gewesen.
Außer beim ganz ersten Mal! Da gabs Karottenbrei und der wollte nicht in den Mund 😂 habs ab da gleich aufgegeben mit Brei 😬
Meine Schwester ist das Gegenteil von mir. Sie hat ganz genau berechnet, was ein Kind essen darf. Macht sie bis heute so (Kind ist fast 3). Ihr Kind hat trotzdem Mangelerscheinungen und hat beispielsweise extremes Karies obwohl sie keinen Zucker kriegt.
@PetraM am Bild ist der ganze Brief, also 6 Seiten handschriftlich. Ich beginne meistens damit, was ich an ihr schätze und wie sie sich entwickelt hat. Dann konkret woran ich merke, dass sie gewisse Eigenschaften entwickelt hat.
Heuer waren die zentralen Thema zB Mut u Empathie. Sie war immer recht zurückhaltend, aber im vergangenen Jahr hat sie sich oft überwunden. Ich beschreibe dann, wie ich das erlebt habe.
Dann noch sämtliche prägende Erlebnisse wir Radfahren lernen, Urlaube und wofür ich ihr dankbar war.
Insgesamt solls eine Erinnerung sein, so „echt“ wie möglich (hab ein ganz schlechtes Gedächtnis).
@Klumpenstein ach du 💩
Das stell ich mir sehr belastend vor bei euch grad.
Hab hier ein Rezept von einem Arzt für was Aufbauendes, falls dir jemand das alles beschaffen kann:
Und noch was: wenn die Geburt in den nächsten 14 Tagen los geht, dann unbedingt dem KH Personal bzw der Hebamme sagen, dass du einen MD Virus hattest. Da bist du nämlich noch ansteckend und das könnte schnell zur Seuche auf der Geburtenstation werden.
Was uns bei der Eingewöhnung geholfen hat und wovon ich denke, dass es meiner Tochter damit leichter gefallen ist: ich war lang dabei (am längsten von allen), bis ich sehen konnte, dass sie der Pädagogin vertraut (zB was zum Essen von ihr nehmen oder Windel wechseln lassen).
Dann hab ich entschlossen gesagt, du bist jetzt so weit, ab jetzt bist du ein Kindergartenkind. Wenn du traurig bist, kannst du dir jetzt selber helfen.
Wenn zwischendrin mal ein Durchhänger ist, dann lässt sie erstmal ihren Frust raus. Ich halt nicht gleich dagegen oder erklär warum das jetzt aber so ist. Erst wenn das ungute Gefühl abklingt, sag ich, dass es mir auch oft so geht mit der Arbeit (Tipp von @Kaffeelöffel). Dass ich gern dort bin, aber zB in der Früh auch nicht gern aus dem warmen Bett krieche. Ihr hilft das. Echtes Verständnis würd ich sagen.
Mir scheint, da will euch jemand dazu beraten, wie man das meiste Geld aus der Situation rausholen kann. Ist das euer Wunsch?
Bevor es so unendlich kompliziert wird, würde ich eher dazu raten, dass man im Zweifel für gemeinsame Zeit sorgt, auch wenn das nicht das meiste Geld einbringt. Was ist dir/euch mehr wert kannst du dich fragen - Geld oder Zeit?
Ich hab eine gute Freundin, die habens beim zweiten Kind so gemacht, dass ihr Partner 4 Monate in unbezahlten Urlaub ging. Vorher gut kalkuliert und dann die Zeit genossen. Ich hab die Vier öfter getroffen und dachte mir da immer, ihr seids einfach genial, ihr machts das, was euch als Familie gut tut. Und sie empfanden das auch so.
@itchify schlaues Bürschchen, aber ich glaub er ist nicht der erste mit der Idee
@linna wegen der Vasektomie - deswegen warten wir schon so lange zu. Ich hätt gern schneller eine endgültige Lösung gehabt, aber hab auch Verständnis für meinen Partner, weil er ja theoretisch noch ein Kind wollen würd. Wir verhüten derzeit mit NFP und ich fühl mich damit sicher, aber 100 % ist das halt auch nicht.
Sterilisation hab ich bisher in Erwägung gezogen, aber komme wieder weg davon. Hab einen 1A Zyklus, keine Schmerzen, nichts und dann würd ich mich einer OP unterziehen? Würd mich ärgern, wenn dann was schief geht.
Der Kinderwunsch von meinem Partner beruht ziemlich sicher darauf, dass er mit seinen Geschwistern eine gute Bindung hat, sogar mit dem Bruder, der im Ausland lebt. Seine Mama war halt mit 4 Kindern Vollzeitmama, sein Papa hat richtig gut verdient, also sie sind mehrmals im Jahr weggefahren. Er hat Erinnerungen an Urlaube, Ausflüge, sein Papa hat ihnen immer irgendwas Neues im Garten gebaut, usw. Also den Fotos nach hatte er wirklich eine schöne Kindheit.
Als wir uns vor 10 Jahren kennen gelernt haben, hab ich gleich zu Beginn gesagt, dass ich mal keine Kinder will und auch er war da noch dieser Meinung. Er hatte zu dem Zeitpunkt 3 kleine Godenkinder und das war ihm mehr als genug
Glaub sein inneres Programm hat dann umgeschlagen, weil es bei anderen ja auch oft so super aussieht, als wär alles eitle Wonne, alles so romantisch. Er blickt aber nicht dahinter, kommt mit Leuten nicht so ins Gespräch, dass er erfahren würde, dass es vielen Mamas geht wie mir. Er denkt immer ich bin ein Einzelfall. Andere interessieren ihn halt auch nicht wirklich.
Seine männlichen Freunde sagen eher, ja krieg Kinder, ist eh gemütlich, die Frauen kümmern sich schon (nicht der Wortlaut, aber so in etwa). Wenn ich mit den Frauen jeweils rede, dann kommen da ganz andere Töne. Gibt in allen Familien ähnliche Themen, kein Wunder, es hat sich systematisch so entwickelt.
Summa summarum habt ihr natürlich recht, meine Entscheidung ist gefallen und es wird von mir keine weiteren Kinder mehr geben.
@kea du findest es unpraktisch zu menstruieren. Und wobei? Beim Funktionieren? Wenn uns ALLEN bewusst wär, dass es NORMAL ist, dass wir in dieser Zeit eine Pause brauchen, gäbe es nix, wobei es unpraktisch sein könnte. Aber man soll ja weiterhin Sport treiben, Haushalt erledigen, Sex haben, Höchstleistungen erbringen wie jeden anderen Tag auch. Was nicht heißt, dass man es trotzdem machen kann, wenn man sich dazu in der Lage fühlt. Frau muss eine Wahl haben, darum gehts mir.
Das ist keine Schwäche und kein Tabuthema. Wir machen die Hälfte der Menschen aus. ZB in der Herzmedizin gibt es „atypische Verläufe“ weil die Symptome bei Frauen anders aussehen. Das ist doch verrückt!
Bei mir ist die Pause während meiner Mens übrigens gar nicht so ausufernd, dass sie im Alltag nicht integrierbar wäre.
Der Ausdruck „die hat doch ihre Tage“ meint das nicht grade wertschätzend, oder? Sowas muss sich in den Köpfen der Menschen ändern, darum sind wir nun am Zug bei unseren Kindern. Geben wir ihnen ein gesundes Verständnis mit.