@Kaffeelöffel du machst das schon richtig!
Ein Säugling will immer die Mama in der Nähe haben - ob direkt mit körperkontakt oder quasi auf rufbereitschaft im eigenen bett hängt wahrscheinlich hauptsächlich vom Charakter des Kindes ab.
Klar kann man als Eltern manches beeinflussen - auch ohne schreien lassen - aber da gibt's find ich kein universalrezept für alle Babys. Meistens passt e das, was sich richtig anfühlt - auch ohne Experten und Erziehungsratgeber oder gscheiten omas/schwiegermüttern/tanten.
Früher hat man halt nicht so viel herumgesch*** wie heute, deine Oma rechtfertigt halt irgendwie unbewusst ihr Handeln von damals mit solchen Aussagen, wer weiß was die sich von ihrer Oma anhören konnte.
Leider haben einige Erwachsene heute ein vertrauensproblem, weil man sie schreien lassen hat, und das lässt sich nicht wieder herstellen, wenn quasi das urvertrauen (mama kommt wenn ich sie brauche/will, mama ist in meiner Nähe) weg ist. Das ersparst du auf jeden Fall deiner Tochter und ich glaub dafür nimmst du gerne in kauf, dass du dich zb beim einschlafen nach ihr richtest.
In dem thread geht's ja jetzt eindeutig um die Frage, ob 21 noch zu jung ist für kinderwunsch oder nicht. Da darf sich jetzt niemand wundern, dass Alter ein Thema ist.
Diese Sache mit Sicherheit, ob die Beziehung hält, finanzielle Sicherheit, die Frage ob man sich emotional ein Kind (oder mehrere) zutraut, etc. - das kann man find ich nicht wirklich am Alter fest machen.
Und klar ändert man sich bzw reift man auch mit den Jahren. Ich seh jetzt vieles anders als mit 20, 25 und in ein paar Jahren schaut's vielleicht wieder anders aus. Und mit Kind - bzw eigentlich schon während der Schwangerschaft - ändert sich ohnehin vieles, egal wie alt man ist. Im Alter ist man wahrscheinlich schon gefestigter und ändert sich nicht mehr so sehr mit der neuen Lebenssituation. Aber ob das jetzt vor- oder nachteil ist sei dahingestellt...
Ich kenn 20jährige, die reifer sind als andere mit 40. So gesehen versteh ich schon, dass sich hier jungmamas bzw junge schwangere angegriffen fühlen, wenn's heißt man wäre zu jung, versäume was,... Nur, wie gesagt die Fragestellung provoziert ja im Prinzip, dass man die “Elternreife“ am Alter festmacht.
@sanxtay doch, veganer gibt's schon länger als du denkst. In Südostasien zb essen viele u.a. aus religiösen gründen schon seit ewigen Zeiten nichts tierisches. Zb einige buddisten (nicht alle, da gibt's wie auch beim Christentum unterschiedliche Glaubensgemeinschaften).
@sanxtay die Beispiele in dem Artikel sind extrem - und dramatisch. Aber eine Ernährung ausschließlich aus obst und mandelmilch ist selbst als erwachsener dauerhaft gesundheitsschädlich. Das hat nix mit veganismus zu tun, das ist fahrlässig. Ebenso, wie wenn man sich nur von burger+cola ernähren würde.
Und so nebenbei zum Thema wir sind keine aasfresser: per Definition ist das jemand, was tote Tiere, die er nicht selbst getötet hat frisst. Also wenn ich nicht selbst jage oder schlachte, sondern die leichenteile im Supermarkt kaufe, bin ich dann streng genommen ein aasfresser???
Ich ernähre mich momentan nicht vegetarisch, esse aber wenig Fleisch. Meiner Tochter biete ich es an, aber nicht jeden Tag. Wenn dann richtig Fleisch/fisch, wurst oder so gibt's nicht, halte ich auch nicht für sinnvoll.
Grundsätzlich kann man ein Kind schon vegetarisch ernähren, muss halt dann mehr auf ausgewogene Ernährung achten und sollte länger stillen oder pre milch geben, damit sich das baby auch aus der milch Nährstoffe holen kann. Wir sind nunmal Säugetiere. Pre enthält soweit ich weiß auch tierische Inhaltsstoffe.
Der gesellschaftliche Aspekt vom Fleischessen ist nur dann relevant, wenn das Umfeld auf Fleisch besteht und man als Vegetarier/veganer nur Beilagen vorgesetzt bekommt. Das ist dann natürlich einseitig.
Zum Thema wir sind allesfresser: ja, wir sind sehr anpassungsfähig, was Ernährung betrifft. Wenn man sich die Ernährungsgewohnheiten rund um die Welt und in der Geschichte anschaut ist sehr viel möglich. Allesfresser heißt nicht, dass wir ständig alles fressen müssen! Die Menschheit hält einiges an Mängeln aus - das was uns wirklich krank macht ist, dass zumindest bei uns in den Industrieländern zu viel gegessen wird.
Den meisten Vegetariern geht's gar nicht nur um die armen Tiere. Auch für's Klima ist fleischproduktion (man kann da oft nicht mehr von Tierhaltung reden...) im großen Stil schädlich.