Mein Sohn hat mit 16 Monaten mit der Eingewöhnung begonnen. Wir haben viel Zeit für die Eingewöhnung eingeplant, die wir letztendlich nicht brauchten aber dennoch genutzt haben, damit es zu keiner Überforderung kommt. Er geht sehr gerne hin und wird dort immer als fröhliches Kind beschrieben. Wichtig war mir die Rückmeldung ob er sich am Programm beteiligt (tanzen, spielen etc.) und ob er isst. Klappt alles sehr gut, glücklicherweise.
Bei uns läuft es jetzt mit Babyalltag „gemütlicher“ ab und auch die Aufteilung der care Arbeit fällt uns leichter. Unser Sohn hat eigentlich immer recht gut geschlafen in der Nacht, das hat sich auch trotz Kita nicht geändert. Deshalb kann ich dazu nichts sagen. Aber ja, es gibt Tage da bin ich hundemüde. Jedoch fühle ich mich ausgeglichener und glücklicher seitdem ich wieder arbeiten gehe. Und unruhige Nächte können auch ältere Kinder haben. Arbeiten muss man, normalerweise, ja trotzdem wieder irgendwann. Ich glaub, es ist normal, dass man aufgrund der Doppelbelastung manchmal gerädert ist. Wichtig ist, meiner Meinung nach, sich Auszeiten zu nehmen und etwas für die Seele zu tun.
Ich finde, dass der Sozialbereich sehr schlecht bezahlt ist. Wenn man dafür nicht brennt, so wie ich, würde ich niemandem empfehlen einen sozialen Beruf auszuüben. Es kommt natürlich darauf an, in welchem Bereich man tätig ist. Ich war jahrelang als Sozialpädagogin tätig. Nachtdienste bzw. Nachtbereitschaften werden kaum entlohnt, sehr familienunfreundliche Arbeitszeiten, unberechenbare Klienten, unflexible Arbeitszeiten, psychisch sehr anspruchsvoll. Zusätzlich zur Arbeitszeit Besprechungen, Fortbildungen, Supervision etc. Und das alles zu einem Einstiegsgehalt von ca. 38k (Vollzeit, ohne Zulagen, die eh ein Witz sind).
Ich bin trotzdem gern im Sozialbereich, würde mir aber mehr Wertschätzung wünschen und weniger Hobbypsychologen/pädagogen, die glauben, den Beruf kann man auch ohne entsprechender Ausbildung ausüben, weil man ja eh ein paar Erziehungsratgeber und Fachliteratur gelesen hat. Es überrascht wahrscheinlich nicht, dass der Sozialbereich unter einem massiven Fachkräftemangel leidet. Sehr schade, da es ein schöner Beruf ist, der aber leider nicht entsprechend wertgeschätzt wird.
@Farfalla06 nur Wasser (und manchmal zusätzlich Muttermilch). Zwischendurch haben wir 2-3 Tropfen Mandelöl dazugegeben, aber das war dann eine etwas „flutschige“ Angelegenheit 😅 Solange es keine Hautprobleme (Trockenheit etc.) gibt, würde ich nur Wasser benutzen.
Wir haben auch sehr früh damit angefangen. Ich glaub irgendwann zwischen 6 und 8 Wochen. Aber auch nur deshalb, da unser Kind dies eingefordert hat. Meine Vorstellung war, die Abende kuschelnd auf der Couch zu verbringen. Nebenbei quatschen mit Papa oder Netflix. 😁
Unser Kleiner wollte aber ab etwa 17 Uhr ins abgedunkelte SZ, am Bett noch strampeln, leise Musik hören. Zwischendurch wurde gewaschen, gewickelt, massiert…dann gestillt und in den Schlaf gekuschelt oder (meistens) getragen inkl. singen. Ab ca. 6 Monate wurde dann zusätzlich vorgelesen.
@sommermama „Schuhu, schuhu, nun schlaf auch du“, „Augen zu und Gute Nacht“, „Gute Nacht ihr kleinen Tiere“. Vorgelesen ab ca. 6 Monaten und werden heute (17 Monate) noch immer geliebt.