Ich möchte noch etwas aus kindersicht hinzufügen. Meine Mutter war auch selbstständig und daher schon früh ieder arbeiten. Wir wurden daher schon früh von einem Kindermädchen betreut. Natürlich habe ich eine sehr enge Beziehung zu diesen gehabt und auch viele Geheimnisse und Erlebnisse mit ihnen geteilt. Gleichzeitig war meine Mama immer die Mama und die wichtigste Person für mich. Sie war abends/wochenende/Ferien immer für uns voll da. Sie hat sich zb immer bemüht mit uns Mittagessen (damals hatten Geschäfte auch noch oft Mittagspause) um so von unserem. Tag zu erfahren. Und die Zeiten die sie zuhause war war sie voll für uns da (wir hatten auch eine Haushaltshilfe). Ich bin wirklich überzeugt dass es hier vielmehr um Qualität statt Quantität geht und es einfach wichtig ist das die Kinder stabile Beziehungen zu bezugspersonen aufbauen können. Das kann zb die Oma/der Papa etc. sein oder auch ein nicjtfamilienmitglied wie ein Kindermädchen.
Ich versuche meine Kinder bedürfnisorientiert und gleichwurdig zu begleiten und ihnen vorzuleben
. Ich erkläre viel und oft und muss sagen, dass ich in den letzten sechs Jahren nicht wüsste dass es einmal eine Strafe gegeben hätte.
Ich kann mit dem Konzept auch nichts (mehr) anfangen. Es gibt auch keine willkürlichen "Konsequenzen" und ich muss sagen ich bin in Summe sehr zufrieden. Natürlich gibt es Regeln wie immer beim zusammenleben und wir artikulieten auch sehr stark unsere grenzen und schützen diese- natürlich auch die der Kinder.
Ich muss sagen dass ich sehr überrascht bin/war dass dies so gut funktioniert aber ich finde dass wir mit den 3 Kinder ein harmonisches miteinander haben.
Ich gehe davon aus dass meine Kinder gerne Teil der Gemeinschaft sind und lernen wollen und wenn etwas nicht so klappt wie erhofft oder so, dann versuche ich dahinter zu locken und die Bedürfnisse dahinter zu erforschen. Kinder wollen eigentlich immer helfen nur können sie oft nicht oder wissen nicht wie. Viel geholfen auf dem Weg hat mir die gewaltfreie kommunikation gerade auch im Bereich der Bedürfnisse.
Danke. Zur Abklärung waren wir bei einer psychologin. Die hat dann auch noch ein paar Einheiten was mit ihm gemacht etc. Dann war Corona und wir haben es aus den Augen verloren. Da mir die Dame nicht so sympathisch war wollte ich mich umhören was es noch so gibt. Dann schau ich mal nach einem Logopäden. Danke.
Ich versuche auch immer am Abend zu reflektieren und laut auszusprechen wofur ich dankbar war. Manchmal ziehen die kinder mit manchmal nicht. Ich muss sagen mein Sohn (5) kann nix damit anfangen. Meine Tochter macht gerne mit.
Ich finde dieses reflektieren des tages sehr schön auch für mich selbst.
Meine erste Geburt war für mich auch etwas traumatische. 8h wehen, saugglocke (war der schlimmste Schmerz ever) und dann plötzlich Kaiserschnitt. Stillen lange sehr schmerzhaft, eitrige brustwarzen, völlige Erschöpfung.
Bei der zweiten Geburt hatte ich dann meine eigene Hebamme, das ht mir gutgetan und am meisten glaub ich die Erfahrung, dass ich es schon al gemacht habe und mehr vertrauen in meinen Körper - weniger Eingriffe (keine pda mehr, mehr zeit geben, keine wehenmittel). Die zweite Geburt war dann sehr schnell und heftig. 3h von der ersten wehe bis zur Geburt. Der Körper wusste einfach schon besser was zu tun ist kommt mir vor. Zwar auch dammriss aber nur 2. Grades. Kind war auch kleiner. Die dritte Geburt war so in der Mitte, hat ca 8h gedauert, davon 4 im Krankenhaus. Wieder dammriss sonst ok.
Auch das dritte Kind war leichter als das erste.
Es kann wahrscheinlich immer so oder so kommen
Eine Kerze für den Kindergarten Papa der vorige Woche mit knapp 40 plötzlich verstorben ist (einfach zusammengebrochen) und seine 2 kleinen Kinder jetzt als Engel. Begleitet.
Es hat uns wieder gezeigt wie unerwartet das Leben sein kann.
Herangezogen werden nur die betrieblichen einkunftsarten also unselbststandige Arbeit, selbstständige Arbeit, Land + forst sowie Gewerbebetrieb.
(siehe kinderbetreuungsgeldgesetz par 8 abs 1). - so zählen zb Einkünfte aus Vermietung nicht zum kbg.)
Da fällt ein Grundstücksverkauf im privaten Bereich nicht darunter. Dieser muss jedoch in der einkommenssteuererklärung versteuert werden, je nach haltedauer zu unterschiedlichen steuersatzen.