Ist, wie du schreibst aber nicht vorbeugend.
Sondern erst dann wenn's eigentlich zu spät ist.
Es geht mir nur ums Prinzip. Ich bin nicht betroffen im Sinne von "ich brauche eine Kur" meine Tochter ist "nur" Rollstuhlfahrerin, fast 11 Jahre alt und eigentlich sehr selbstständig. Ich geh auch 30 Stunden arbeiten und wir haben ein normales Leben.
Aber es gibt halt Fälle wo ich denke, dass es zumindest 1x im Jahr sein müsste um vor allem die psychische Gesundheit zu erhalten. Selbst da wird es so selten bewilligt, dass es eigentlich nix bringt.
Die eigentliche Pflege bleibt ja wieder an der Mutter. Beispiel absaugen bei Trachiostoma, sondieren wenn Kind nicht schlucken kann, nachts aufstehen um die Sauerstoffsättigung zu checken... Unvorstellbar für uns Normalos, für Betroffene Eltern Alltag. Das würde auf Kur auch keiner übernehmen.
Dein Hausarzt kann dich Krank schreiben, wenn es dir nicht gut geht. Wird er zumindest für ein paar Tage.
Ein vorzeitiger Mutterschutz ist mit Indikation ab der 15.ssw möglich.
Es gibt eine Liste mit vorgegebenen Gründen.
Findest du im Web unter "Listengrund-vorzeitiger Mutterschutz"
Bin nicht sicher ob eine Zervixinsuffienz in einer früheren Schwangerschaft zutrifft.
Ich hatte in der ersten SS auch einen verkürzten Gebärmutterhals, aber schon in der 18.ssw und wurde dann in vorzeitigen Mutterschutz geschickt. (Gastronomie, also auch kein sitzender Beruf) in der 2. Ss (Zwillinge) hatte ich gar keine Probleme, es muss sich nicht wiederholen.
Dein Dienstgeber ist verpflichtet dir zu ermöglichen, dass du immer sitzen kannst wenn du möchtest, sie muss dir eine geeignete Tätigkeit geben und genug Pausen machen lassen oder dich auf ihre Kosten freistellen. Allein im Geschäft sein, darfst du glaube ich in der SS gar nicht.
Da kannst du dich auf der Arbeiterkammer erkundigen.
Und ja, es könnte mit der Schwester zu tun haben. Sie wird jetzt zum Kleinkind, der Babyfaktor wird für ihn weniger, sie stellt vielleicht jetzt eine Gefahr für seine Kindlichen Bedürfnisse dar. Kann ein bisschen Eifersucht sein.
War hier umgekehrt. Meine Tochter war knapp 3 als die Jungs zur Welt kamen, da war noch alles gut. 1 Jahr später war sie schon richtig wütend wenn die Kleinen sich bemerkbar machten und sie gebeten wurde auf irgendwas zu warten. Aber wie gesagt, nur eine Phase 😅 wie immer und alles.
Entschuldige, ich muss fast lachen. Meine Zwillinge haben mit 3 angefangen in unsere Zimmerpflanzen zu pinkeln. 🙈 Aber einfach, weil die Töpfe näher waren als das Klo. Also nicht immer im Zusammenhang mit Wut.
Mit 4 versteht er das doch schon ein bisschen. Hast du schon probiert in Ruhe mit ihm zu reden. Ihm erklärt, dass es den Boden kaputt macht, grausig ist und dafür halt das Klo da ist. Ich hab meinen erlaubt im stehen aufs Klo zu gehen, das war neu und "lustig". Ja, ich musste auch da putzen, weil sie nicht immer gut gezielt haben, aber zumindest war der Raum schon mal richtig. Ich hab auch den damals noch vorhandenen Teppich raus getan, dass ich einfach nur wischen muss.
Das Gespräch müsste unabhängig von einem Wutanfall oder nassem Boden statt finden. Einfach wenn es gut passt. Vielleicht während dem Spielen?
Vielleicht braucht er auch nur eine gezielte Alternative wenn er wütend ist. Was könnte er noch machen? Polster prügeln/Boxsack?) ? Hüpfsack treten? Was würde ihm gefallen? Frag nach und lass ihn eine Entscheidung treffen. (Zähle nur Dinge auf, die auch für dich ok wären, mit denen du gleich gut leben kannst)
Bestimmt hat er auch schon bemerkt daß er (negative) Aufmerksamkeit bekommt wenn er auf den Boden pinkelt. Da würde ich auch ansetzen und sowas undokumentiert lassen. Mach es weg und gut ist's. Es soll ihm langweilig und unnötig erscheinen.
Im Endeffekt ist es nur eine Phase und wird wieder. Hab Geduld und steh einfach drüber.
(Meine Jungs werden bald 8 und das ist natürlich kein Thema mehr)
Ich hatte in beiden SS null Übelkeit.
In der ersten hab ich mich erst Schwanger gefühlt als in der 18. Woche der Bauch richtig zu sehen war😊.
Bei den Zwillingen war das früher, aber außer Kreuzschmerzen hatte ich da auch nix.
Du sollst zu deinem Kind stehen.
Gerade wenn du dich mit der anderen Mama verstehst sollte ein offenes Gespräch ohne Vorwürfe möglich sein.
Also ja, verhalte Dich normal, aber rede darüber wenn Dir danach ist. Immerhin geht's um Dein Kind.
Kinder können auch gemein sein ohne es böse zu meinen, aber ich finde es dürfen auch die anderen Kinder wissen, dass sich das nicht gehört. Andere können sich vielleicht nicht wehren oder leiden richtig darunter. Würde das keinesfalls einfach stehen lassen sondern, wie gesagt, ansprechen.
Ich würde in jedem Fall abwarten und die Wünsche/Entscheidungen des Kindes mit einbeziehen und dann unterstützen.
Damit meine ich aber nicht dem Kind zu sagen: wenn du groß bist kriegst du schöne Ohren.
Meine Tochter ist mit einem Rückenmarksdefekt geboren, fährt Rollstuhl. (Sie wird schon 11j) Mit 3 sagte sie: Mama du musst mir neue Füsse kaufen, meine sind kaputt.
Da weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll. Wäre es möglich hätte ich es damals getan.
Heute geht sie zum Rollstuhl Sport, Rolli Tanzen, schwimmen... Es geht ihr nix ab und sie ist zufrieden mit sich.
Gib deinem Kind die Chance sich selbst kennen und lieben zu lernen, wie von der Natur gegeben.
Ohren anlegen ist ein recht unkomplizierter Eingriff. Eine Schulkollegin von mir hat es mit 14 Jahren machen lassen.
Das ist nicht lebensnotwendig und sollte die Entscheidung deines Kindes sein.