Ich seh drei Möglichkeiten.
1. du findest dass sie jetzt noch nicht so weit is, nimmst sie wieder raus aus dem Kindergarten.
2. Du nimmst dir Monate zeit für die Eingewöhnung. Eine Freundin von mir hat das gemacht, sie war ca 5 Monate in der Gruppe bis es geklappt hat. Ohne Tränen. Is aber die Frage ob der Kindergarten das akzeptiert.
3. du akzeptierst dass es normal is wenn ein Kind bei der Trennung von der Mama weint. Und gehst einfach. In diesem Fall würd ich versuchen ein sehr positives Bild vom Kiga vermitteln. Den Anschied dort sehr kurz halten. Und dann 15 min weg bleiben. Egal ob sie weint. Sobald die Kindergärtner es schaffen sie innerhalb der 15 min zu beruhigen dann weiter ausdehnen.
@ChaosDeluxe das war sehr interessant zum lesen, Danke.
@Vaju eine Freundin von mir unterrichtet ihre Kinder zu Hause. Sie fängt allerdings jetzt erst an. Sie sagt es gibt sehr viel Material im Internet. Sie geht es relativ offen an und meint sie probiert es mal und wenn es nicht klappt kommen die Kinder halt in die Schule.
Sie wohnt allerdings in England, wo das öffentliche Schulsystem anscheinend sehr schlecht is. Die Alternative is eine extrem teure Privatschule... Anscheinend dürfte freilernen dort üblicher sei. Sie sind bei einer Gruppe die sich regelmäßig trifft.
Was mich noch dran stört is die totale Kontrolle der Eltern über die Kinder. Die Kinder haben dann überhaupt keine Freiräume. Bei den Gruppen sind meistens die Eltern dabei...
@Ponine versteh ich schon, ich glaub nur wenn du ein paar Nächte lang nicht nachgibst dann hat sie überhaupt erst die Möglichkeit sich an die neue Situation zu gewöhnen.
Wenn sie eine halbe Stunde weint und du gibst nach - wie soll sie sich da auskennen?
Sieh das weinen als ihre Möglichkeit ihren Frust und Ärger über die Änderung auszudrücken. Es is auch gut dass sie das tut! Is ja normal dass sie sich ärgert. Schlimm wär wenn sie sich ärgern würd und das nicht ausdrücken könnt/dürft.
Aber deswegen musst du ihre wünsche noch lang nicht erfüllen.