Dein Mann übertreibt.
Bei uns herrscht immer Chaos....viel Spass ihm wenn die kleine dann Mal Spielzeug überall verteilt....
Bei uns wird einmal am Tag (meist vor dem Schlafen gehen ) gemeinsam aufgeräumt. Papa, Mama und die Kinder.
Vielleicht könnt ihr eine diplomatische Lösung finden das auch er seinen Teil erledigt. Die Zeit die du bei Kursen und co verbringst ist praktisch deine Arbeitszeit.
Wenn du dann tatsächlich arbeitest bist auch nicht da ein paar Stunden am Tag.
Der Verein Eltern für Kinder hat auch Tagesmütter angestellt.
Die helfen auch bei der Vermittlung.
Meine Tochter war von 2 bis 3 Jahren bei einer, weil sie noch keinen Kindergartenplatz hatte.
Die Eingewöhnung war bei uns binnen einer Woche erledigt, meine First Lady war/ist aber kein schüchternes Kind.
Sie war sehr gerne dort. Es wurde gebastelt, gesungen , spazieren gegangen (Spielplätze gegenüber der Wohnung)
Sie hatte 5 Kinder im selben alter, der vordere Teil der Wohnung war Küche und Spielraum mit allem was man auch in Krippen/Kindergärten findet.( Hinten war ihr Privatbereich.)
War sehr zufrieden, sie hatte ein Vertrauensverhältnis zu den Kindern, liebevoll, konsequenten Umgang aber keine zu intensive Bindung, sodass es keine Tränen gab beim Abschied bzw kein vermissen. Für uns hat das gut gepasst.
Wir sind uns beim wichtigsten einig:
Verkehr/Sicherheit
Gesundheit (inkl. Zähneputzen)
Kein Zwang, egal was. (Grenzen sind was anderes)
Ein Kind zum aufessen zwingen zum Beispiel finden wir gaaaanz schrecklich
Sitzen bleiben bei Tisch gehört dazu, gelingt nicht immer, ärgern uns aber nicht wirklich drüber. Das kommt durch Vorbildwirkung sowieso von allein.
Essen planen wir gemeinsam und darf auch Mal Pizza sein.
Fernsehen gehört bei uns zum abendritual, der Sandmann ist das Zeichen zum Zähne putzen, schlafen gehen. Ist immer der gleiche Ablauf auch wenn der andere nicht da ist. . Ansonsten interessieren sich die Kinder nicht für den Fernseher. Auch wenn er tagsüber läuft fordern sie uns ganz schön. Alleine spielen? Schwierig bei uns . Und wenn einer von uns verspricht die grosse darf länger aufbleiben ist das für den anderen kein Problem.
Schimpfen kommt aus einem Impuls heraus sowohl bei mir als auch bei meinem Mann . Wir besprechen aber beide danach mit den Kindern warum das passiert ist, erklären, ggf auch eine Entschuldigung von uns
@Fefi deshalb wurde der TE zum Orthopäden geraten. Ich denke das eine Abklärung helfen könnte, wenigstens um unnötige sorgen an den Nagel zu hängen.
Sie hat in einem anderen thread Mal ein Bild gezeigt und es wirkt "auffälliger" als bei anderen.
Und das hat ja auch der Kinderarzt erkannt.
@Fefi hier geht's eh nicht um einen klumpfuss.
Sondern Knick Plattfuß der leichter zu behandeln ist als ein klumpfuss (war von mir daher als Beispiel genannt)
Es geht glaub ich eher um den "Knick" beim Innenknöchel, nicht direkt um den Plattfuß
Ich verstehe das sich jeder ein gesundes Kind will, aber würdet ihr wirklich alle abbrechen wenn eine Behinderung diagnostiziert wird? Ich rede da jetzt nicht von schweren Dingen wie nicht lebensfähig, oder eben so beeinträchtigt das nichts gehen würde ( kein sitzen, sprechen,essen usw) da kann ich es auch irgendwo nachvollziehen. Bzw hab ich da echt tiefsten Respekt wenn jemand einen (spät) Abbruch verkraften kann.
Aber Dinge wie Down-Syndrom, Spina bifida, arm oder bein Fehlbildungen.... Da fällt es mir unglaublich schwer nachzuvollziehen wie man da über Leben und Tod entscheiden kann.
Entscheidet man da zum vermeintlichen wohl des Kindes oder ist es eher das eigene wohl das man da schützen will? Vor was, wem , warum????
Es muss natürlich keiner antworten, ist klar jedem vorbehalten über sein Kind/Schwangerschaft zu entscheiden, ich würde es nur so gern verstehen
@kawaii_kiwi du darfst gerne fragen, ich freu mich drüber:
jein...sie steht mit anhalten und "geht" in der Wohnung mit Rollator oder hantelt sich irgendwo entlang. (Mit orthesen oder orthopädischen Schuhen) Krabbelt auch viel wenn nix zum Anhalten da ist.
Bei SB kommt es auch darauf an in welcher Höhe die Lähmung beginnt. Es gleicht kein Patient einem anderen, weil man nicht weiss welche Nerven es im Rückenmark betrifft.
Sie kann nur die äußeren Oberschenkel Muskeln steuern, also gesäss, hintere Oberschenkelmuskeln und gesamten Unterschenkeln tut sich nix. (Wobei der rechte besser , wenn man das so sagen kann)
Ich sag immer gern sie ist nicht zum gehen gemacht.es belastet die Gelenke, Rückenmuskulatur (weil Wirbelsäule nicht stabil genug) und verändert die Haltung extrem. Von Wirbelsäulenverformung (Korsett) bis neues Hüft und Kniegelenk mit spätestens 20 kann alles passieren.
Ich kenne ja mit der Weile viele Kids und Erwachsene mit der Diagnose, da sieht man Dinge die man nicht sehen will. Klar gibt es Gehende SB Patienten die gar nichts abbekommen haben, aber es gibt auch die andere Seite die dazu gedrängt/trainiert wurden und mit 14 nicht mehr aufstehen können weil die Gelenke kaputt sind, der eine Muskel der funktioniert hat übersäuert ist, weh tut oder reisst.
Ich unterstütze sie bei ihrem Wunsch frei gehen zu lernen, aber für mich muss sie das nicht. Ich hab sie immer im Rolli gesehen und ich möchte das sie weiss daß der immer zu ihrem Leben dazugehören wird. Wir müssen einen Ausgleich schaffen. Aufrichten ist gut, gesund für Verdauung, Wachstum, Kreislauf aber zu viel schadet ihren Gelenken.
Der Rolli macht sie anders, ja aber anders ist nicht schlecht und das sagt sie selber schon so...
Ich bin nicht der Typ der sein Kind zu Tode therapiert um es der Gesellschaft anzupassen. Diese soll sich gefälligst an sie anpassen.
Um im Leben klar zu kommen braucht sie verstand und selbstbewusstsein aber nicht zwingend funktionierende Beine.
Wie gesagt ihr Traum ist auch meiner. Wenn sie sich nichts mehr wünschen würde als zu gehen würde ich tun was nötig ist um ihr den Wunsch zu erfüllen, aber sie kennt es nicht anders. First Lady hat ihren ersten Rolli mit 2 bekommen.